Montag, 29.07.2002   Perm - Jekaterinburg

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Tacho  
 

Zwar im Sonnenschein, aber doch etwas unlustig durch die mies gelaunten Gesichter der Permer bewegten wir uns in Richtung Innenstadt. D.h. wir wollten, aber Sanka war mal eben verschwunden.
Ich begab mich auf die Suche, wie konnte Sanka auf den 20m zwischen Hotel und Parkplatz abhanden kommen? Große Sorge macht sich breit.
Was tun? Zurück ins Hotel und wo finde ich Sanka? Natürlich an der Rezeption. Wen wunderts? Es war doch ein Zirkushotel, Tiere erwünscht und Sanka hat es offenbar gefallen...
Samt unserer Künstlerin also dann doch auf den Weg in die Stadt. Eine kleine Runde und schließlich waren wir froh, als wir unsere Mascha bestiegen und dem Griesgram entschwanden.

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KarteKaum an der Stadtgrenze schon die ersten lachenden Gesichter, die Melonenverkäuferinnen. Sie fanden uns toll und überhaupt werden wir zwei Autoreisenden immer offener aufgenommen und immer weniger für verrückt gehalten.
Dann also mit Melone hoch in den Ural - ein Traum von Landschaft, aber nicht wirklich hoch. Kleines Mittelgebirge. Irgendwie hatten wir mehr erwartet, troztdem super, vor allem das Gefühl auf dem Weg nach Sibirien zu sein.

3530 Irgendwann dann ein großes Schild: Anfang der Sverdlovskaja Oblast, aber sonst nichts. Ist das jezt Sibirien oder nicht? Na wir feiern das trotzdem mit Fotos.

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Drei Bären
3 Bären
Und immer wieder schöne Birken und Blümchen, die wir nicht kennen und dann auf einmal eine richtige Raststätte: Drei Bären. Mit allem. Hotel, Essen und sauberen Toiletten.
Und überhaupt, sage nochmal jemand man hätte ernsthafte Probleme mit dem Benzin. Alle paar hundert Meter eine Tanke und immer wenn wir gerade vollgetankt haben die Frage:
- Wo ist euer Fahrer?
- Wir sind die Fahrer.
- Nein, DER Fahrer.
- Ja, wir sind das.
- Hmmm. Nein, ich meine den Mann.
- Wir haben keinen dabei.
- Braucht ihr Benzin?

Mehr Fotos finden Sie, wenn Sie in das Bild oder hier klicken.

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Morgens hatten wir uns bei Valja angemeldet - sie ist eine Freundin einer neuen Kollegin von mir, die hier in Jekaterinenburg war.
Herzlicher Empfang, wie immer und gleich noch eine Deutsche - Carola, die sich aus dem bayerischen Schongau hierher gerettet hat, um auch endlich Russisch zu lernen - zwei Monate lang.
Eine lange Nacht, am Dienstag gehts zum Autoservice, wegen der Garantie und am Mittwoch weiter nach Tjumen.
 

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letzte Aktualisierung: 27.11.2004