Literaturtipps

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Ich möchte an dieser Stelle Literatur über Russland sammeln,
die mich auf Reisen begleitet hat,
die mir aufschlussreich für das Verstehen dieses Landes erscheint
und die meine Liebe zu Russland bestärkt hat.

Es finden nur Titel Eingang in diese Liste, die ich auch selbst gelesen habe.

Reiseführer und Ähnliches:
  • Thöns, Bodo (2001): Sibirien entdecken: Städte und Landschaften zwischen Ural und Pazifik. 2. überarb. und erw. Aufl., Berlin.
    Der bislang einzige umfassende deutschsprachige Reiseführer für Russland östlich des Urals.
  • SympathiemagazinStudienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. (Hrsg.) (2001): Russland verstehen. Reihe: SympathieMagazin. Starnberg.
    Ein Heft im Din A5-Format, das auch Rucksackreisende gut begleiten kann. Es ist ausdrücklich kein Reisführer, es will Verständnis für die andere Kultur gewinnen.
    Zu bestellen beim Studienkreis für Tourismus und Entwicklung:
    http://www.studienkreis.org

Reise- und Lebensberichte:
  • Thubron, Colin (2001): Sibirien: Schlafende Erde - erwachendes Land. Stuttgart.
    Eine sehr einfühlsame Reisebeschreibung vom Ural bis an den Pazifik. Meine Gefühle werden darin sehr gut getroffen, was zumindest die Orte anbelangt, die ich besucht habe.
  • Koeppen, Wolfgang (1990): Herr Polevoi und sein Gast. Aus: Nach Russland und anderswohin: Empfindsame Reisen. Erschienen in: Gesammelte Werke 4, Berichte und Skizzen I. Frankfurt/Main.
    Kaum vorstellbar, aber schon in den 50er Jahren schreibt Koeppen so über Russland, wie man heute noch vieles vorfindet.
  • Stackelberg, Traugott von (1970): Geliebtes Sibirien. 8.Aufl., Pfullingen.
    Eine unglaublich liebevolle Schilderung einiger Jahre in Sibirien, obwohl Stackelberg dort in Verbannung war.
Romane:
  • Inoue, Yasushi (1995): Der Sturm. Frankfurt/Main.
    Der Stil hat mir nicht so sehr zugesagt, sehr wohl aber die wahre Geschichte, die die Grundlage für diesen Roman bildet. Eine Gruppe japanischer Schiffsbrüchiger ist im 18. Jh. an die russische Ostküste angespült worden und nimmt einen unglaublichen Weg durch Russland auf sich.
  • Rutherfurd, Edward (1993): Russka. München.
    Ein einzigartiger historischer Roman. An der Geschichte eines Dorfes wird Russland von seinen Anfängen bis heute dargestellt. Ich habe den ziemlich dicken Schmöker in kurzer Zeit mit großer Spannung gelesen.
Politisches Buch:
  • Berger, Roman (2001): Russland hinter den Schlagzeilen: Erfahrungen eines Moskau-Korrespondenten. Zürich.
    Nach Lektüre dieses Buches hatte ich zum ersten Mal den Eindruck, ein Journalist kommt nicht nur seinen Verpflichtungen nach, das politische, wirtschaftliche und soziale Russland in einem mediengewünschten schlechten Bild darzustellen. Es ist auch kein beschönigendes Buch, Berger bemüht sich dagegen um Erklärungen vieler für uns undurchschaubarer Geschehnisse der letzten Jahre in verständlicher Weise.
  • Mommsen, Margareta (2003): Wer herrscht in Russland? Der Kreml und die Schatten der Macht. München.
    Die Politikwissenschaftlerin schildert nicht nur eindrucksvoll, sondern vor allem einleuchtend die heutigen russischen Machtstrukturen in Russland und wie es dazu kam. Dem Außenstehenden wird bei Lektüre dieses Buches deutlich, warum vieles für uns so scheinbar planlos und unbegreiflich abläuft.
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letzte Aktualisierung: 27.11.2004